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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 16:25 

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Guten Tag meine Freunde,

ich suche Vergleichsbilder zu Spaltkeilen oder allgemein Keilen aus Eisen idel wären Stücke vom Mittelalter so ab etwa 10.jhd bis heute da ich eine Stelle habe wo vermehrt Eisenkeile in allen Größen zum Vorschein kommen. Dort aber im eigentlichen Sinne keine neuzeitliche Holzfällerei stattgefunden hat im großen Stil.

Grüße

Sondler1813


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 16:34 
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Denke im Mittelalter war Eisen zu kostbar um daraus Keile zu schmieden, eher wurden die Keile aus Hartholz gehackt.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 16:38 

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Der Meinung bin ich leider ganz und garnicht.

Siehe hier:

http://schwertasblog.files.wordpress.co ... %26h%3D516


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 17:00 
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Bei solchen Keilen bleibt die Bestimmung doch eher unmöglich.
Die sind für mich Zeitlos ( zur Not berichtigen )!
Ich nehme ja alles mit was nicht Niet und Nagelfest ist aber Keile versenkt ich immer gleich wieder.

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Was einst war, soll wieder strahlen, stolz, im schönen alten Klang.
Blut und Ehre, Mut und Treue, war'n der Alten höchste Zier,
Solches Ideal soll leiten uns, den Ahnen folgen wir!


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 17:18 
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Sondler1813,
ich respektiere Deine Meinung, obwohl auf dem Bild eigentlich Schmiedewerkzeug zu sehen ist


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 17:32 
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Ich nehme die immer gerne,weil ich sie auch gebrauche
Überschuß verschenke ich,wird gern genommen.....weil teuer im Einkauf

Eckstein

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 17:45 
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Eisenkeile verwerfe ich auch gleich, es sei denn, sie haben eine Schmiedemarke, dann nehme ich sie schon mit.
Welche Kriterien für eine zeitliche Einordnung relevant sein könnten? Da habe ich keinen blassen Schimmer,
kann ich mir auch schwer vorstellen. MMn. wird hier wohl nur der berühmte Fundzusammenhang zu einer
Aussage führen können.
Gebrauchen würde ich die nicht, weil die Gefahr besteht, dass man einen Eisensplitter ins Auge abbekommt.
Heutzutage werden für die Holzarbeit eigentlich nur noch Alukeile verwendet; die sind sicherer. HutWinke

G&GF


karuna Winke

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 17:55 
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Eisensplitter bekommst ab ,wenn Du auf Gußeisen eindrischst
Keile wie Äxte sind aber aus Schmiedeeisen,-stahl....vonn daher völlig ungefährlich was Splitter angeht
Alukeile wählt man zum Fällen eines Baumes,nicht zum spalten von Holz....eigentlich logisch oder?
-und wie erkennst Du denn bei einem Eisenfund ,so auf anhieb-in situ also-,eine Schmiedemarke...
da muß man schon ein wenig reinigen um die freizulegen....
Eckstein

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Zuletzt geändert von Eckstein am Freitag 22. August 2014, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 18:02 

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In der Ecke um die es mir vermehrt geht war nur Mittelalter und bisschen was 2.Wk. Die Keile treten dort in Massen auf. Was sogar nachvollziehbar sein könnte da eine Art Sperrgraben an der Stelle entlang führt. Sind auch alle aus Eisen und in unterschiedlichen Größen.

Sehen auch nicht industriell gefertigt sondern geschmiedet aus.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 19:43 
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Eckstein hat geschrieben:
Eisensplitter bekommst ab ,wenn Du auf Gußeisen eindrischst
Keile wie Äxte sind aber aus Schmiedeeisen,-stahl....vonn daher völlig ungefährlich was Splitter angeht
Alukeile wählt man zum Fällen eines Baumes,nicht zum spalten von Holz....eigentlich logisch oder?
-und wie erkennst Du denn bei einem Eisenfund ,so auf anhieb-in situ also-,eine Schmiedemarke...
da muß man schon ein wenig reinigen um die freizulegen....
Eckstein


Servus Eckstein,

es kommt immer auf den Boden an. Es gibt Gegenden, da kommt Eisen sehr gut erhalten raus und an solchen
Stücken kannst du tatsächlich in situ die Schmiedemarke erkennen. wink Ich habe halt das Glück, in einer solchen
Gegend zu suchen....

G&GF


karuna Winke

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Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 20:07 

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Wurde früher eigentlich jedem Stück eine Schmiedemarke verpasst? Kann man diese auch teilweise nach Herkunft identifizieren?


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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 23. August 2014, 07:08 
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Moin,
Vleicht haben wir den falschen Denkansatz.
Der Link mit dem Schmiedewerkzeug hat mich erst mal zum Schmunzeln gebracht, da mich das an meine Lehrzeit erinnerte.
Jeder Geselle musste früher sein Werkzeugs selber herstellen und die Formen hab sich über viele Jahrhunderte nicht oder kaum verändert.
Zu den Keilen, aus dem Bauch heraus wäre meine Meinung, daß diese nicht undbedingt zum Holzfällen gedient haben, das aber auch nur deswegen, da Du sagst (massenhaft), vleicht sinds auch Spaltkeile zur Steinbearbeitung, da brauchste enorm mehr.
Auf alle Fälle, zu jeder Zeit teures Werkzeug was nicht verloren gehen sollte.

Ein Bild wäre echt von Vorteil, da unsre Altspezialhasen wie Dagda oder Gratian immer was auf Lager haben.
Wenn die Teile ne Schmiedemarke haben, solltes rauszufinden sein.
Ansonsten ist Schmiedeeisen immer intressant.
Gruß Arma

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 23. August 2014, 10:57 

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Zur Bearbeitung von Stein wäre eine Möglichkeit. Allerdings gute 400m mindestens entfernt vom Zollposten und Stein gibts an der Stelle auch direkt keinen den man hätte abbauen können außer von dem Fells auf dem erhöht der Zollposten stand. Was ja wenig Sinn ergibt. Foto von einem der Keile kann ich mal machen die ich noch da habe.

Vorhanden ist ein alter Sperrgraben welcher in Verbindung mit einer Handelsstraße Stand als eine Art Zollposten.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 23. August 2014, 11:35 
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Sonde: Alles was geht.
Jepp, Fotos wärn ne gute Sache.
Gruß Arma

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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 23. August 2014, 12:09 

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Mach ich das WE noch. Werde den einen kleinen Keil den ich noch habe einfach mal leicht entrosten damit mans besser erkennt. Hab die anderen leider schon entsorgt und ich denke das könnte ein Fehler gewesen sein.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 23. August 2014, 18:22 
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Keile warf ich bishier auch wieder weg. Brauchte aber letztens welche zun Holz spalten. Also...wieder in den Wald..und gefunden.

Ansonsten..ab auf den Flomarkt damit....
oder in den Schrott..


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:00 

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So endlich nach langem warten hier einer der Keile. Ist ein sehr kleiner die anderen gehen bis zur Handgröße. Sehen alle geschmiedet aus und sehr mitgenommen und vor allem alt. Liegen dort immer mal wieder welche rum.

Dateianhang:
DSCF4328.JPG

Dateianhang:
DSCF4329.JPG

Dateianhang:
DSCF4330.JPG

Dateianhang:
DSCF4331.JPG


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:23 
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Eventuell dienten die Keile der Steinbearbeitung. In der Regel werden Steine (auch heute noch) mit sog. Schrotkeilen, oder Patentkeilen (2 Federn und 1 Spaltkeil) getrennt. http://www.steinschlaeger.de/steine_spalten.htm
Als Faustregel gilt ein Abstand von ca. 20 cm zwischen den Keilen, d.h. um einen Stein zu spalten wurden viele Keile benötigt, was
auch die Häufung der Funde erklären könnte.
Gruss
Adabei

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:32 

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Was realistisch wäre da ja in der Nähe eine Burgruine existiert. Evtl. war es ja doch die Stelle wo die Steine zur Endbearbeitung bearbeitet wurden.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:32 
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... hier mal ein mittelalterlicher Spaltkeil (wohl Spätmittelalter) aus dem Landesmuseum in Detmold:

Dateianhang:
MA Axt Beil Spaltkeil Beschlagbeil LM Detmold.jpg


Ein Detail als Nachtrag:

Dateianhang:
MA Spaltkeil LM Detmold.jpg


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Beste Grüße
Dagda


Zuletzt geändert von Dagda am Donnerstag 25. September 2014, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:35 

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Emm ja das wäre es ja denn ich bin mir sicher der Keil unten links sieht meinem sehr ähnlich den ich hier noch habe und für neuzeitlich gehalten hab. Kommt auch von der selben Stelle.


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:39 
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... wie schon erwähnt, ist wegen der Zweckform der Keile eine zeitliche Zuordnung nur über Beifunde möglich.

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Beste Grüße
Dagda


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Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 21:43 

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Dann wird es wohl so sein. Denn Forstwirtschaft wird dort keine betrieben.


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